Zubereitung
Der Spinat wird gründlich gewaschen und von groben Stielen befreit. In einem großen Topf wird Wasser zum Kochen gebracht, leicht gesalzen und der Spinat darin 1 bis 2 Minuten blanchiert, bis er zusammenfällt und kräftig grün ist.
Danach wird er sofort in ein Sieb gegeben, kurz kalt abgeschreckt und sehr gut ausgedrückt. Dieser Schritt ist wichtig, damit die italienischen Spinatknödel später nicht zu weich werden. Der Spinat wird anschließend fein gehackt.
Das altbackene Brot wird in kleine Würfel geschnitten und in eine große Schüssel gegeben. Die Milch wird lauwarm erwärmt und darübergegossen. Das Brot darf etwa 10 Minuten ziehen, bis es weich ist, aber nicht schwimmt. Falls es sehr trocken war, kann es vorsichtig mit den Händen durchgemischt werden.
Die Zwiebel und der Knoblauch werden fein gehackt. In einer kleinen Pfanne wird 1 EL Butter erhitzt, dann werden Zwiebel und Knoblauch bei mittlerer Hitze 3 bis 4 Minuten glasig angeschwitzt. Sie sollen nicht bräunen, sondern nur ihr Aroma abgeben. Danach kommt die Mischung zum eingeweichten Brot.
Nun werden gehackter Spinat, Eier, Parmesan, Mehl, Semmelbrösel, Salz, Pfeffer und Muskat in die Schüssel gegeben. Alles wird mit den Händen oder einem Kochlöffel zu einer formbaren Masse vermengt. Die Knödelmasse sollte feucht, aber nicht klebrig-flüssig sein. Ist sie zu weich, werden noch 1 bis 2 EL Semmelbrösel eingearbeitet. Anschließend ruht die Masse 10 Minuten, damit Brot und Brösel die Feuchtigkeit aufnehmen.
Mit leicht angefeuchteten Händen werden etwa 8 bis 10 ovale oder runde Spinatknödel geformt. Ein kleiner Probeknödel hilft, die Konsistenz zu prüfen: Zerfällt er beim Garen, kommt noch etwas Mehl oder Semmelbrösel in die Masse.
In einem breiten Topf wird reichlich Salzwasser erhitzt. Es soll nur sanft sieden, nicht sprudelnd kochen. Die Spinatknödel werden vorsichtig hineingelegt und 10 bis 12 Minuten gegart. Fertig sind sie, wenn sie an die Oberfläche steigen und sich stabil anfühlen. Danach werden sie mit einer Schaumkelle herausgehoben und kurz abtropfen gelassen.
Für die feine Butter-Salbei-Sauce wird die Butter in einer Pfanne bei mittlerer Hitze geschmolzen. Die Salbeiblätter werden zugegeben und 2 bis 3 Minuten darin geschwenkt, bis die Butter leicht nussig duftet. Sie darf goldgelb werden, aber nicht verbrennen. Die gegarten Knödel werden in die Pfanne gelegt und kurz in der Salbeibutter gewendet.
Serviert werden die italienischen Spinatknödel sofort, am besten mit etwas frisch geriebenem Parmesan und einem Löffel der heißen Butter-Salbei-Sauce. Übrig gebliebene Knödel lassen sich abgedeckt 1 bis 2 Tage im Kühlschrank aufbewahren und später in Butter langsam wieder erwärmen.
Wenn Sie wärmende Knödelgerichte mögen, probieren Sie auch die herzhaften Knödel mit Pilzsoße und die deftigen Kartoffelknödel mit Rauchfleischfüllung und grüner Beilage für noch mehr Genuss.















