Zubereitung
Der Backofen wird auf 175 °C Ober- und Unterhitze vorgeheizt. Eine Kastenform von etwa 25 cm Länge wird mit Backpapier ausgelegt oder sorgfältig eingefettet und leicht bemehlt. So lässt sich der hausgemachte Blaubeerkuchen später sauber aus der Form lösen.
Das Mehl wird mit Backpulver und Salz in einer Schüssel vermischt. Die Blaubeeren werden kurz abgespült, gut trocken getupft und mit 1 EL Mehl gewendet. Dieser kleine Schritt hilft, dass die Beeren beim Backen nicht alle nach unten sinken und sich schön im lockeren Rührteig verteilen.
Die weiche Butter wird mit Zucker und Vanillezucker cremig aufgeschlagen, bis die Masse heller und luftiger wirkt. Danach kommen die Eier einzeln dazu. Jedes Ei wird gut untergerührt, bevor das nächste hinzugefügt wird. Anschließend werden Naturjoghurt, Milch und Zitronenschale eingerührt. Die Zitrone gibt dem Kuchen eine frische Note, ohne die Blaubeeren zu überdecken.
Die Mehlmischung wird nur kurz unter die Butter-Ei-Masse gerührt, bis ein glatter, eher dichter Rührteig entsteht. Zu langes Rühren sollte vermieden werden, damit der Blaubeerkuchen saftig bleibt. Zum Schluss werden die bemehlten Blaubeeren vorsichtig mit einem Teigschaber untergehoben.
Der Teig wird in die vorbereitete Kastenform gefüllt und die Oberfläche glatt gestrichen. Der Kuchen wird auf der mittleren Schiene etwa 50-55 Minuten gebacken. Gegen Ende der Backzeit wird mit einem Holzstäbchen geprüft: Bleibt kein flüssiger Teig daran haften, ist der Kuchen fertig. Falls die Oberfläche zu stark bräunt, kann sie für die letzten 10 Minuten locker mit Backpapier abgedeckt werden.
Nach dem Backen ruht der Kuchen etwa 10 Minuten in der Form. Danach wird er vorsichtig herausgehoben und auf einem Kuchengitter vollständig abgekühlt. Die Glasur sollte erst auf den kalten Kuchen kommen, sonst zieht sie zu schnell ein.
Für die Zitronenglasur wird der Puderzucker mit Zitronensaft glatt verrührt. Der Saft wird nach und nach zugegeben, bis eine dickflüssige, glänzende Glasur entsteht. Sie wird über den abgekühlten Kuchen gegeben und darf leicht an den Seiten herunterlaufen.
Zum Servieren wird der Blaubeerkuchen mit frischen Blaubeeren und ein paar Minzblättchen garniert.
Der Kuchen schmeckt frisch besonders aromatisch, bleibt aber gut abgedeckt 2-3 Tage saftig. Er passt wunderbar zu Tee oder Kaffee und lässt sich auch in Scheiben einfrieren.
Wenn Sie feine Kuchen lieben, probieren Sie auch den cremigen hausgemachten Käsekuchen aus dem Ofen und den saftigen Zebrakuchen mit Schoko und Vanille für noch mehr süße Abwechslung.















