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Was sollte man bei einer Osteoporose essen?

Iliana AngelovaIliana Angelova
Anfänger
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Zori
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Zori
Vitamin D bei einer Osteoporose
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Eine nährstoffreiche Ernährung ist Teil der Behandlung einiger Krankheiten, vor allem des Verdauungssystems und jeder sollte das wissen. Bei anderen Gesundheitsproblemen scheint die Ernährung nicht einer der wichtigsten Punkte bei der Kontrolle der Symptome zu sein. Eine solche Krankheit ist die Osteoporose, welche das Knochensystem betrifft.

Eigentlich stimmt das nicht ganz, denn die Ernährung ist auch bei solchen Beschwerden wichtig, um das Gesundheitsproblem in den Griff zu bekommen. Um einen Zusammenhang zwischen einer Krankheit und der notwendigen Ernährung herzustellen, muss man die Art der Krankheit und die damit verbundenen Anforderungen kennen.

Das Wesen der Krankheit Osteoporose

Osteoporose ist eine Erkrankung des Knochengewebes. Bei ihr werden die Knochen sehr spröde und brüchig, selbst bei geringer körperlicher Belastung. Die Knochenmineraldichte nimmt ab, was zu schweren Brüchen der Gliedmaßen, des Oberschenkelhalses oder der Wirbelsäule führen kann.

Die Ursachen der Krankheit können genetisch bedingt sein, das Vorhandensein einer familiären Veranlagung deutet auf eine solche Entwicklung hin, aber auch Rauchen, übermäßiger Alkoholkonsum, zu geringe Kalziumzufuhr, Vitamin-D-Mangel, Stoffwechselprobleme im Körper oder eine vorwiegend sitzenden Lebensweise.

Die Diagnose von Osteoporose ist nicht schwierig. Das Hauptproblem besteht darin, dass diese in der Regel erst dann erkennbar ist, wenn die Krankheit bereits sehr weit fortgeschritten ist. Aus diesem Grund wird Osteoporose auch als "stille Krankheit" bezeichnet. Zu den Symptomen der Osteoporose gehören die Verkrümmung der Wirbelsäule und das Auftreten von Gelenk- und Kreuzschmerzen in der Nacht.

Aufgrund des verminderten Kalziumgehalts im Körper, kommt es zu einer Zerstörung des Knochengewebes und einer ausgeprägten Veränderung der Knochenstruktur. Infolgedessen kann es zu zahlreichen Knochenbrüchen und Frakturen kommen.

Bei häufigen, nächtlichen Schmerzen in der Wirbelsäule, den Gelenken und im unteren Rücken sollte eine Knochendichtemessung bei einem Spezialisten durchgeführt werden.

Osteoporose

Für die Diagnose einer Osteoporose sind eine Aufnahme der Wirbelsäule, eine Analyse des Kalzium und Phosphor Gehalts im Körper, sowie eine Untersuchung zur Messung der Knochendichte erforderlich.

Bei der Diagnose einer Osteoporose ist eine sofortige Behandlung erforderlich, um das Fortschreiten der Krankheit zu stoppen. Neben den vom behandelnden Facharzt verschriebenen Medikamenten, spielt bei der Behandlung die richtige Ernährung eine wichtige Rolle, sie führt zu einer Verbesserung des Knochenzustands.

Am wichtigsten ist es, dass der Patient die allgemeinen Ernährungsregeln für diese Krankheit beachtet. Sie helfen ihm den Kalziumgehalt im Blut zu erhalten und zu erhöhen, sowie den Stoffwechsel des Körpers wiederherzustellen.

Geeignete Lebensmittel bei einer Osteoporose

Kalzium wird zur Erhaltung der Knochenstärke benötigt. Daher ist der Verzehr von Milch, Milchprodukten, Fisch, Fleisch, Eiern und Hülsenfrüchten, die reich an Eiweiß, Phytohormonen und Kalzium sind, eine wichtige Empfehlung. Zu den Hülsenfrüchten, die bei einer Osteoporose vorteilhaft sind, gehören: Bohnen, Erbsen, Linsen, Kichererbsen, Johannisbrot, Sojabohnen und Erdnüsse.

Nützliche Mikronährstoffe finden sich auch in dunkelgrünem Gemüse, roh oder gekocht, sowie in frischer Petersilie, Sellerie, Ampfer, Meerrettichblätter, Karotten, Kohl, Zucchini, Brokkoli, Knoblauch und frühlingsgrünen Salaten, die allesamt die Knochengesundheit fördern und begünstigen.

Nicht weniger wichtig ist die Kombination von Lebensmitteln, welche den stabilen Zustand des Knochensystems unterstützen. Eine großartige, natürliche Kombination von Superfoods sind Sesam und Honig, die zusammen eine äußerst vorteilhafte Nahrungsmischung für die Knochengesundheit darstellen.

Das in Sesam enthaltene Kalzium unterstützt die Knochen. Auch die Einnahme von Vitamin D in Nahrungsmitteln schützt vor Osteoporose, aber man sollte wissen, dass sie nicht allein zur Vorbeugung und Behandlung der Krankheit eingesetzt werden sollten. Vielmehr sind sie eine Ergänzung bei der Vorbeugung und Behandlung von Osteoporose.

Vitamin D wird vom Körper benötigt, um Kalzium aufzunehmen und zu verarbeiten.

Wenn die Haut der Sonne ausgesetzt wird, erhält der Körper Vitamin D, aber eine angemessene Sonneneinstrahlung wird empfohlen, um Hautkrebsproblemen vorzubeugen.

Der Verzehr von Nüssen und Samen, ob Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne, Haselnüsse, Cashews oder Mandeln, ist sehr wichtig, um einer Osteoporose vorzubeugen.

Ernährung bei einer Osteoporose

Zur Vorbeugung gegen diese besonders gefährliche Krankheit oder wenn sie bereits festgestellt wurde, ist es unbedingt notwendig, dass die Behandlung von einem guten Spezialisten geleitet wird, der auch Ratschläge zur Ernährung gibt.

Nahrungsmittel, die reich an Vitaminen und Mineralien sind und die Knochen unterstützen

Besonders vorteilhaft für die Knochendichte sind Lebensmittel, die reich an Kalzium und Vitamin D sind.

Neben diesen bewährten Nährstoffen sind auch die folgenden Mikronährstoffe wichtig für die Vorbeugung und Behandlung von Osteoporose: Vitamin C, Magnesium und Kalium. Diese werden natürlich über die Nahrung aufgenommen, am besten durch:

- Blättriges, grünes Gemüse;

- Kohl;

- Blumenkohl;

- Zitrusfrüchte;

- Gurken;

- Fisch.

Kalzium ist nicht nur in Milchprodukten, sondern auch in anderen Lebensmitteln wie dunkelgrünem Blattgemüse enthalten.

Der regelmäßige Verzehr von Kohl, einschließlich Rosenkohl, Chinakohl, Blumenkohl oder Brokkoli, ist reich an Kalzium, welcher das Osteoporoserisiko verringert.

Wir alle wissen, dass Zitrusfrüchte eine reiche Vitamin-C-Quelle sind, aber man sollte auch bedenken, dass dieses Vitamin eine wichtige Rolle bei der Vorbeugung von Knochenkrankheiten oder genauer gesagt, bei der Knochenverdünnung spielt.

Denn Vitamin C ist notwendig für die Produktion von Kollagen, das Knochen, Muskeln, Sehnen und Knorpel bindet und stützt. Eine Substanz namens Faserprotein ist der Schutz der Knochen.

Die Zufuhr von Vitaminen bei Osteoporose ist für die Kontrolle der Krankheit unerlässlich. Sie stärken das Immunsystem und spielen eine wichtige Rolle bei der Krankheitsbekämpfung.

Die Gurke enthält die Vitamine C, A, B1 und B2 und ist daher eine gute Wahl. Außerdem ist sie ein ausgezeichnetes Diuretikum und hilft dem Körper Giftstoffe loszuwerden. Sie versorgt den Körper mit Magnesium, Kalium und Kieselsäure, welche für die Gesundheit des Bindegewebes in Muskeln, Sehnen und Knorpeln wichtig sind. Die Schale enthält außerdem Vitamin A.

Fisch enthält Omega-3-Fettsäuren, die Knochen und Gelenke stärken und auch gut für das Herz-Kreislauf-System sind.

Viele Variationen von fettem Fisch enthalten große Mengen an Vitamin D, das die Kalziumaufnahme in den Knochen fördert. Solche Fische sind: Makrele, Karpfen, Silberkarpfen oder Thunfisch.

Fleisch ist nicht die günstigste Option bei einer Osteoporose, aber der Körper braucht trotzdem Fleisch. Putenfleisch ist eine gute Wahl, weil es weniger Fett enthält. Hausgepökeltes Fleisch ist ebenfalls sehr gesund und wird von einigen Experten empfohlen.

Schädliche Lebensmittel für Osteoporose, die vom Speiseplan gestrichen werden sollten

Weißmehl, Kekse, weißer Zucker und Transfette sind besonders schädlich für die Knochen und sollten gemieden werden.

Auch auf geräuchertes Fleisch und Wurstwaren sollte man verzichten, dazu gehört auch das Rauchen, das sich ebenfalls negativ auf die Knochen auswirkt.

Übermäßiger Alkohol- und Kaffeekonsum ist der Knochengesundheit abträglich, da er auch die Kalziumausscheidung über den Urin erhöht.

Salz, das in großen Mengen konsumiert wird, kann die Knochen ernsthaft schädigen, da es Natrium enthält, das ebenfalls die Ausscheidung von Kalzium aus dem Körper fördert. Verarbeitete Lebensmittel, die mit Transfetten gesättigt sind, tun den Knochen keinen Gefallen und daher sind Fertig- und Halbfertigprodukte keine Option für die Ernährung. Mit selbst zubereiteten Mahlzeiten kann die Krankheit erfolgreich bekämpft werden.

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