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Soja und seine gesundheitlichen Vorteile

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Zori
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Zori
Sojabohnen

Die US Food and Drug Administration behauptet, dass Lebensmittel, die Sojaprotein enthalten, das Risiko einer koronaren Herzerkrankung verringern können.

Diese Behauptung stützt sich auf die Entdeckung der Kommission, dass 25 g Sojaprotein pro Tag als Teil einer Ernährung, die arm an gesättigten Fetten und Cholesterin ist, das Risiko einer Herzerkrankung durch Senkung des Cholesterinspiegels im Blut verringern kann.

Um die Möglichkeiten des Sojaproteins zu nutzen, empfiehlt der Ausschuss, viermal 6.25 g Soja in den täglichen Speiseplan aufzunehmen.

Um eine gesunde Wirkung zu erzielen, müssen Sojaprodukte folgende Kriterien erfüllen:

- 6.25 g oder mehr Sojaprotein

- Fettarm (weniger als 3 g)

- Wenig gesättigte Fette (weniger als 1 g)

- Niedriger Cholesteringehalt (weniger als 20 m)

Tofu

Sojalebensmittel sind eine gute Quelle für hochwertiges Eiweiß. Außerdem kann die Einnahme von Sojaprotein bei der Behandlung einiger chronischer Krankheiten helfen. Derzeit werden zahlreiche Studien durchgeführt, um die möglichen Vorteile durch Soja zu ermitteln.

Herzgesundheit und Herzkrankheiten

Sojahaltige Lebensmittel, die Sojaprotein enthalten, können große Verbündete im Kampf gegen Herzkrankheiten sein, der Todesursache Nummer eins bei erwachsenen Frauen und Männern. Mehr als 40 wissenschaftliche Studien haben die positive Wirkung von Sojaprotein bei der Senkung des Cholesterinspiegels bewiesen, was zu einem geringeren Risiko für Herzkrankheiten führt. Die Food and Drug Administration empfiehlt sogar den Verzehr von 25 g Sojaprotein pro Tag im Rahmen einer Ernährung, die arm an gesättigten Fetten und Cholesterin ist. Eine Portion Sojamilch enthält 7 g Sojaprotein, geröstete gesalzene Sojabohnen enthalten 12 g und ein Soja Cheeseburger hat 9 g gesundes Sojaprotein.

Omega-3-Fettsäuren

Bestimmte fette Fische, wie Lachs und Thunfisch, sind die beste Quelle für gesunde Omega-3-Fettsäuren. Aber auch bestimmte pflanzliche Lebensmittel, wie Leinsamen und Soja, enthalten diese Fettsäuren. Soja ist eine der besten Quellen für Omega-3-Fettsäuren dafür, die nicht aus Fisch stammen und kann dazu beitragen, das Risiko einer koronaren Herzerkrankung zu verringern. Im Vergleich zu anderen Hülsenfrüchten wie bunte oder weiße Bohnen, haben Sojabohnen einen höheren Gehalt an Fetten, welche die gesunden Omega-3-Fettsäuren enthalten.

Blutdruck und Soja

Eine positive Wirkung bei Menschen mit hohem Blutdruck kann das Sojaprotein bewirken. Laut einer aktuellen Studie fanden Forscher heraus, dass sowohl der systolische, als auch der diastolische Blutdruck bei Frauen mittleren und höheren Alters gesenkt wurde, wenn sie mindestens 25 g Sojaprotein pro Tag zu sich nahmen. Da es in Supermärkten und Fachgeschäften inzwischen eine Vielzahl von Sojalebensmitteln gibt, ist es einfach täglich 25 g Sojaprotein zu sich zu nehmen. Beginnen sie mit einem Sojamüsli (8 g Sojaprotein). Fügen sie zum Mittagessen Sojachips hinzu (7 g Sojaprotein). Als Nachmittagssnack nehmen sie eine Sojawaffel (10 g Sojaprotein), und schon haben sie 25 g Sojaprotein zu sich genommen.

Menopause

Auch wenn Sojaprotein nicht zur Normalisierung von Hitzewallungen bei Frauen in den Wechseljahren beiträgt, so hat es doch andere nachgewiesene Wirkungen für ähnliche Fälle. Wissenschaftler haben herausgefunden, dass der Verzehr von Sojaprotein, sowohl vor als auch nach der Menopause vor Schwächung und Brüchigkeit der Knochen schützen kann. Da Frauen in den Wechseljahren dem Risiko einer Osteoporose ausgesetzt sind, ist es für sie sehr wichtig, ihre Knochen gesund zu erhalten.

Darüber hinaus kann Sojaprotein dazu beitragen, das Risiko von Herzerkrankungen zu verringern, ein weiteres großes Problem nach der Menopause.

Schwangerschaft und Omega-3-Fettsäuren

Der Zusammenhang zwischen Omega-3-Fettsäuren und einem gesunden Herzen ist hinlänglich bekannt. Aber es gibt noch einen weiteren Grund, mehr Omega-3-Fettsäuren zu sich zu nehmen und der betrifft Mütter und ihre Töchter.

Eine neue Studie zeigt, dass Mütter, die während der Schwangerschaft (und in der Stillzeit) Lebensmittel verzehren, die reich an Omega-3-Fettsäuren sind, das Risiko ihrer Töchter, später an Brustkrebs zu erkranken, deutlich senken können. Die Studie legt auch nahe, dass die Einnahme dieser Fettsäuren in der Kindheit und im Teenageralter weiterhin gegen Brustkrebs helfen kann.

Fetter Fisch wie Thunfisch, Lachs und Makrele sind die beste Quelle für Omega-3-Fettsäuren. Andere Quellen sind Walnüsse, Leinsamen und Soja.

Soja Gericht

Brustkrebs Risiko

Das Aufnehmen von Sojalebensmittel auf dem Speiseplan junger Mädchen können sie schützen und ein Brustkrebs Risiko verringern. Obwohl es keine Beweise dafür gibt, dass der Verzehr von Sojaprotein als Erwachsener vor Brustkrebs schützt, zeigen Untersuchungen, dass der Verzehr von Sojaprotein als Teenager das Risiko um fast 50% verringert. Die beeindruckenden Ergebnisse werden durch den Verzehr von nur 11 g Sojaprotein pro Tag erzielt. 11 g Sojaprotein entsprechen einer Portion süßen, gerösteten Sojabohnen oder zwei Portionen Sojachips.

Neben der Verringerung des Brustkrebsrisikos, sorgen Lebensmittel, die reich an Sojaprotein sind, auch für ein gesundes Herz und gesunde Knochen.

Krebs und Soja-Isoflavone

Medizinische Studien haben gezeigt, dass Lebensmittel, die reich an Ballaststoffen und sekundären Pflanzenstoffen und arm an Fett sind, dazu beitragen können, das Risiko der Entwicklung bestimmter Krebsarten zu verringern. Der Verzehr von Sojalebensmitteln kann zur Verringerung des Krebsrisikos beitragen, da viele Sojalebensmittel nicht nur reich an Ballaststoffen und fettarm sind, sondern auch sekundäre Pflanzenstoffe namens Isoflavone enthalten.

Isoflavone sind natürlich vorkommende pflanzliche Verbindungen, die zahlreichen medizinischen Studien zufolge das Risiko von Brust-, Prostata- und Dickdarmkrebs verringern.

Prostatakrebs und Dickdarmkrebs

Dieselben Lebensmittel, die das Risiko von Herzkrankheiten verringern können, beugen oft auch dem zweithäufigsten Tumor bei Männern vor. Die medizinische Forschung zeigt, dass Lebensmittel, die reich an Sojaprotein sind, vor Prostatakrebs schützen können, indem sie die Heilung des Prostatagewebes unterstützen. Obwohl die empfohlene Menge an Sojaprotein für diesen Zweck noch nicht feststeht, wäre es von Vorteil, Sojalebensmittel in den täglichen Speiseplan aufzunehmen.

Darmkrebs

Jüngsten medizinischen Forschungen zufolge können mehrere natürliche Soja Inhaltsstoffe dazu beitragen, Dickdarmkrebs, der zweithäufigsten Todesursache in den Vereinigten Staaten, vorzubeugen. Die Sojabestandteile, die dabei helfen können, heißen Isoflavone und Saponine. Beide sind in Sojalebensmitteln wie Sojamilch, Sojanüssen, grünen und gelben Sojabohnen enthalten.

Viele Sojalebensmittel sind nicht nur eine gute Quelle für Isoflavone und Saponine, sondern auch reich an Ballaststoffen, die ebenfalls mit einer Verringerung des Krebsrisikos in Verbindung gebracht werden.

Die Einschränkung fetthaltiger Lebensmittel kann ebenfalls dazu beitragen, das Darmkrebsrisiko zu senken. Der Ersatz von fettreichen, eiweißreichen Lebensmitteln durch Sojaburger oder Tofu kann dabei helfen.

Diabetes

Das Sojaprotein kann für Diabetiker in mehrfacher Hinsicht von Vorteil sein, weshalb die Aufnahme von Sojalebensmitteln in die Ernährung sehr wichtig ist.

Erstens haben viele Sojalebensmittel einen niedrigen glykämischen Index. Sie halten den Blutzuckerspiegel stabil und erleichtern so die Kontrolle der Diabetes. Sojalebensmittel wie Sojasamen in Dosen und gefrorene grüne Sojasamen haben einen niedrigeren glykämischen Index als andere.

Zweitens sind viele Sojalebensmittel reich an Milchfasern und auch Ballaststoffe tragen zur Stabilisierung des Blutzuckerspiegels bei. Jeder Mensch, auch Diabetiker, sollte mindestens 25 g Ballaststoffe pro Tag zu sich nehmen. Geröstete Sojasamen enthalten 6 g Ballaststoffe und ein Sojaburger 4 g.

Darüber hinaus tragen Sojalebensmittel dazu bei, eine der häufigsten Komplikationen von Diabetes - Herzerkrankungen - zu kontrollieren.

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